Als sicheres und stabiles Multi-User- und Multitaskingsystem bietet sich Unix immer auch in gemischten Netzen an, als Serverplattform zu fungieren. Dabei spielen natürlich verschiedene Dinge eine Rolle, die von Netz zu Netz unterschiedlich sind. Es gibt die unterschiedlichsten Anbindungsmöglichkeiten von Unix an andere Netze, exemplarisch seien hier zwei dargestellt, samba und der Zugriff auf Novell-Server.

1 Samba

Samba ist ein kompletter SMB-Server, das heißt es kann als Server für Windows3.11/Windows95/WindowsNT und OS/2 eingesetzt werden. Samba bietet sowohl einen File.- als auch einen Printserver an und deckt so einen großen Teil der im Netz anfallenden Serverdienste ab. Dabei ist es sehr einfach zu bedienen, es basiert auf zwei Daemonprozessen – smbd und nmbd.

Beide bedienen sich einer einzigen Konfigurationsdatei, meist /etc/smb.conf. Diese Datei enthält eine einfache Struktur, welche Dienste freigegeben werden sollen. Eine Beispieldatei kann hier eingesehen werden.

Die Installation von Samba ist verhältnismäßig einfach, weil eine Menge guter Beispielkonfigurationen mitgeliefert wird. Es genügt, eine passende Konfigurationsdatei zu schreiben und dann die beiden Daemonen smbd und nmbd zu starten. Das kann entweder über eine runlevelabhängige Init-Datei geschehen (in diesem Fall müssen beide mit dem Parameter -D für Daemon-Modus versehen werden), oder über den inetd. Eine passende Einstellung in der Datei /etc/inetd.conf muß nur noch auskommentiert werden.

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