Syntax

portmap   [-d]   [-v]

Beschreibung

Portmap ist ein Server, der RPC-Programmnummern mit DARPA-Protokoll Portnummern verbindet. Es muß laufen, wenn RPC Aufrufe beantwortet werden sollen.

Wenn ein RPC-Dienst gestartet wird, dann wird er portmap die Information übermitteln, auf welche Portnummer er lauscht und welche RPC-Programmnummern er anbietet. Wenn ein Client einen RPC-Aufruf an eine gegebene Programmnummer ausführen will, wird er zunächst portmap auf dem Server kontaktiern und von ihm die Information bekommen, welche Portnummer mit dem gewünschten Programm verknüpft ist.

portmap muß gestartet sein, bevor irgend ein RPC-Server aufgerufen wird.

Zur Verfügung stehende Optionen sind:

-d
Debug – portmap wird nicht als Daemon gestartet, sondern im Vordergrund und gibt alle möglichen Fehler- und Debugmeldungen auf die Standard-Fehlerausgabe aus.
-v
(Verbose – geschwätzig) führt portmap in einem Modus aus, in dem er mehr als üblich Meldungen ausgibt.

Diese Version von portmap wird durch die tcp-wrapper Library beschützt. Die Clients müssen Zugriff auf den Portmapper haben, wenn sie ihn benutzen wollen. Um allen Clients der Domain .bar.com Zugriff zu gewähren, sollte etwa folgende Zeile in /etc/hosts.allow stehen:

   portmap: .bar.com
Dabei muß als Daemon-Name tatsächlich immer portmap stehen, auch wenn die ausgeführte Binärdatei einen anderen Namen hat. Für die Client-Namen dürfen nur das Schlüsselwort ALL oder IP-Adressen benutzt werden, keine Host- oder Domainnamen.

Weitere Informationen entnehmen Sie den Handbuchseiten für tcpd(8), hosts_allow(5) und hosts_access(5).

Siehe Auch

inetd.conf(5) , rpcinfo(8) , pmap_set(8) , pmap_dump(8) , inetd(8) , tcpd(8) , hosts_access(5) , hosts_options(5)

Bugs

Wenn portmap abstürzt, müssen alle Dienste neu gestartet werden.